Category Archives: Allgemein

Blogtour Grenzen-Saga: Gewinnspiel

2

Posted on 25. September 2017 by

Zehn Tage lang durftet ihr unsere tapferen Bloggerinnen und Blogger auf ihren Reisen in die Welt der Wikinger begleiten. Ich hoffe, euch hat dieses Abenteuer ebenso viel Spaß gemacht wie uns – und ihr konntet euch auf diese Weise für die Geschichte von Lynn und Eirik und das Volk der Nordmänner erwärmen. 😉

Ich bedanke mich bei allen, die fleißig mitgemacht, geliked, geteilt und kommentiert haben. Und natürlich bedanke ich mich ganz besonders bei den Blogs Book-Cats, Bücherlilien, Der Büchernarr, Reading is like taking a journey, Büchersalat, Diabooks78, Biancas Lesetagebuch und Dragons Bookworld, die sich mit mir gemeinsam auf die Reise gemacht haben.


(Quelle: Pixabay)


Und nun bleibt mir nur noch, die Gewinner unseres Gewinnspiels zu verkünden.

***2. Platz***

Die Gewinnerin des Goodiepakets ist …

 

***Daniela Schiebeck***


***1. Platz***

Die Gewinnerin des signierten Taschenbuchs ist …

 

***Manuela Schäller***

 

Ich beglückwünsche die beiden Gewinnerinnen ganz herzlich und bitte euch, euch binnen einer Woche mit mir über autorin@rebekkamand.de in Verbindung zu setzen, um mir eure Adresse und – im Falle des Hauptgewinns – das Wunschbuch mitzuteilen.

 

Hier findet ihr noch einmal einen Überblick über die gesamte Blogtour mit allen Beiträgen:

Tag 1 bei Rebekka Mand:
http://rebekkamand.de/faszination-wikinger/

Tag2 bei Diabooks78:
http://diabooks78.blogspot.de/…/buchvorstellung-einmal-ande…
Tag 3 bei Der Büchernarr:
http://buecher.fl-e.de/…/blogtour-interview-mit-rebekka-ma…/
Tag 4 bei Book-Cats:
http://www.book-cats.com/…/blogtour-charaktervorstellung-ei…
Tag 5 bei Biancas Lesetagebuch:
http://biancaslesetagebuch.blogspot.de/…/Wikinger%20Blogtour
Tag 6 bei Büchersalat:
http://www.buechersalat.de/…/grenzen-saga-blogtour-die-cove…
Tag 7 bei Dragons Bookworld:
https://dragonsbookworld.blogspot.de/…/blogtour-zur-grenzen…
Tag 8 bei Reading is like taking a journey:
https://readingisliketakingajourney.blogspot.de/…/verflucht…
Tag 9 bei Bücherlilien:
https://buecherlilien.blogspot.de/…/blogtour-mein-jarl-spre…
Tag 10 bei Book-Cats:
http://www.book-cats.com/…/blogtour-der-weg-in-die-totenwel…

Blogtour Tag 1: Faszination Wikinger – ein Einstieg in die Grenzen-Saga

7

Posted on 15. September 2017 by

Wikinger! Plündernd, raubend, saufend und mordend zogen sie durch die Meere und verbreiteten Angst und Schrecken. Gottlose Heiden, lasterhaft und laut, bösartig und blutrünstig. Genau mein Ding!

Doch, doch, sie faszinieren mich, diese großen, langmähnigen Nordmännern mit den schnellen Schiffen und diesem unbändigen Drang in die Ferne. Wusstet ihr, dass ein Nordmann, nämlich Leif Eriksson als erster Europäer amerikanischen Boden betreten hat – 500 Jahre vor Christoph Kolumbus – und zwar „ausversehen“, weil er sich verfahren hatte? 😉

Sie waren schon recht tollkühn, die Nordmänner, aber sie hatten auch strenge Gesetze und Regeln, an die sie sich hielten.

Ein Nordmann ohne seine Sippe, ohne den Rückhalt seiner Gesellschaft galt genau … nichts! Deshalb war Verbannung oft die schlimmere Strafe als der Tod, ging sie doch meist mit einem schmähvollen Ende einher. Anders als der Tod selbst, der – sofern er ehrenvoll und mit einer Waffe in der Hand erfolgte – sogar als besondere Ehrung empfunden wurde.

Innerhalb der Sippe herrschte ein großer Zusammenhalt und eine klare Hierarchie. Der „bóndi“ hatte das Sagen über seine Familie, seine Siedler, seine Krieger. Im Haus jedoch herrschte die Frau! Allerdings nicht nur dort. Die „barbarischen Heiden“ waren hinsichtlich der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau weit fortschrittlicher als die damaligen Christen. Die Frau hatte nicht nur das Sagen über Haus und Herd. Sie war auch berechtigt, sich von ihrem Mann scheiden zu lassen, wenn der sie schlecht behandelte. Sogar kämpfen durfte sie. Erst kürzlich wurde bei einer DNA-Untersuchung herausgefunden, dass es sich bei einem vermeintlich mächtigen Krieger, dessen Grab vor über hundert Jahren in Schweden entdeckt wurde, in Wirklichkeit um eine Frau handelte (den Artikel dazu findet ihr hier.)

Keine Sorge, das hier wird kein Geschichtsunterricht. Es ist die Grundlage meiner „Grenzen-Saga“ – bestehend aus den Titeln Von den Grenzen der Erde, Von den Hütern der Schlange und Von den Herrschern der See, in die ich und acht wunderbare Bloggerinnen und Blogger euch in den nächsten Tage entführen werden.

Dabei ist die Grenzen-Saga kein rein historisches Werk. Nein, es beinhaltet auch einen Hauch Phantastik und ganz viel Abenteuer.

Bis auf die gängigen Klischees wusste ich zugegebenermaßen nicht viel über die rauen Nordmänner, als ich mit der Planung des ersten Teils, „Von den Grenzen der Erde“ begann. Aber als ich in die Recherche einstieg, wurde mir schnell klar, dass diese Geschichte etwas Besonderes werden sollte, nein, werden MUSSTE, wollte ich nicht im klischeebeladenen Einheitsbrei der Erwartungen an einen Wikingerroman ertrinken. Ich trug eine Verantwortung, jawoll! Aufklärungsarbeit musste geleistet werden! Aber – auch das Klischee wollte bedient werden.

Also erfand ich Eirik. Ich nannte ihn zunächst Erik, weil das der gängigste Wikingername ist, der mir überhaupt einfiel und schenkte ihm dann ein „i“, um ihn zu etwas Besonderem zu machen. Eirik bekam ein brachiales Äußeres mit einer gruseligen Narbe und einem vorlauten Mundwerk. Ich verlieh ihm Mut, Stärke und eine gehörige Portion Leichtsinn. Ich schenkte ihm eine Söldnervergangenheit, ein Schiff und eine Mannschaft und verlieh ihm das Herz eines Seemanns, der nichts mehr liebt als über das Meer zu reisen, zu morden, zu plündern … was Wikinger eben gerne so tun. Dann belegte ich ihn mit einem Fluch, ließ ihn von seiner Sippe verbannen und nahm ihm sein Schiff und seine Männer.

Das ist übrigens die gängige Vorgangsweise, mit seinen Helden zu verfahren … nimm ihnen alles und warte ab, was geschieht. 😉

Eirik zur Seite in meinem Heldenreigen stellte ich Lynn, eine Königstochter aus Skotia, die aus nachvollziehbaren Gründen zunächst nicht besonders gut auf die barbarischen Heiden zu sprechen ist. Auch ihr nahm ich alles – versetzte sie in ein fremdes Land mit fremden Göttern, mit nichts als einem Versprechen, das ihr Vater ihr abgerungen hatte. Aus Lynns Perspektive konnte ich wunderbar die Fremdheit der Nordmänner schildern, aber auch die Ähnlichkeiten und liebenswerten Eigenheiten. Lynn lernte schnell, sich den Gegebenheiten anzupassen – immerhin war sie noch recht jung. Sie fand Freunde im Nordland, aber auch mächtige Feinde. Nur – auf welcher Seite steht Eirik?

Na, neugierig geworden? In den nächsten Tagen erfahrt ihr mehr über Eirik, über Lynn, über die Autorin (also mich) und über die Wikinger im Allgemeinen. Mehr Infos über die Teilnehmer und Themen der Blogtour  findet ihr -> hier.


***GEWINNSPIEL***
Beantwortet eine einfache Frage auf einem oder mehreren der teilnehmenden Blogs in der Kommentarspalte und schon seid ihr dabei! Auf je mehr Blogs ihr eure Antworten hinterlasst, umso größer sind natürlich die Gewinnchancen.
Die heutige Frage lautet: Was fasziniert euch am meisten an den Wikingern?
 

Und das könnt ihr gewinnen:

  1. Preis: Eine signierte Printausgabe eines Bandes der Grenzen-Saga nach Wahl! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Preis: Ein „Goodie-Überraschungspaket“ mit Leseproben, Lesezeichen, Postkarten und der einen oder anderen Überraschung ausgewählter Qindie-Autoren!

 

 

Teilnahmebedingungen:
Das Gewinnspiel beginnt am 15.09. endet am 24.09.2017  um 23:59 Uhr.
Die Teilnahme ist ab 18 Jahren oder ab 14 Jahren mit der Erlaubnis der Erziehungsberechtigten möglich.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Teilnahmeberechtigt sind Personen mit einer Versandadresse innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet.
Der Gewinner wird am 25.09. nach dem Zufallsprinzip ermittelt und auf dem Blog von Rebekka Mand bekannt gegeben.
Keine Barauszahlung des Gewinns.
Kein Ersatz bei Verlust/Beschädigungen auf dem Postweg.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Schreiben und Alltag

2

Posted on 13. März 2017 by

Schreiben und Alltag. Kein leichtes Thema. Und eines, über das sich bereits etliche Autoren ausgelassen haben … was mich nicht daran hindert, euch meine Methode darzulegen.

Jeder Mensch hat einen anderen Alltag, andere Prioritäten. Der eine arbeitet Vollzeit in einem Brotjob und schreibt deshalb zwangsläufig am Feierabend, der nächste kann vom Schreiben leben und gestaltet seine Arbeitszeiten selbst. Und dann bin da ich, Teilzeit berufstätig mit zwei kleinen Kindern, Mann, Haus und inkontinentem Hund. Puh, werdet ihr euch vielleicht denken, wo passt denn da das Schreiben noch rein? Und ganz ehrlich? Das frage ich mich auch oft genug.

Letztlich ist alles eine Frage der Priorität. Lange war das Schreiben nicht mehr als ein Hobby für mich. Etwas, das ich hintenan gestellt habe, bis ich mal eine freie Stunde hatte, um ihm zu frönen. Hatte ich keine Lust oder keine Ideen, ließ ich es bleiben. Dieses Konstrukt mag funktionieren, wenn einem das Schreiben nicht so wichtig ist. Mir ist es jedoch so wichtig, dass das Nicht-Schreiben bei mir seelischen Stress verursacht. Vergleichbar ist das vielleicht mit regelmäßigem Laufen. Die Sportler unter euch mögen mir zustimmen, wenn ich sage, dass regelmäßiges Training das A und O ist, um am Ball zu bleiben. Es hat keinen Zweck, alle vierzehn Tage mal die Laufschuhe zu schnüren und eine lockere Runde zu drehen, denn letztlich kann das Ergebnis einen nur frustrieren. Betreibt man den Sport jedoch regelmäßig, erzeugt es leicht einen gewissen Stress, ihm einmal nicht nachgehen zu können. Man fühlt sich getrieben und unausgeglichen. So geht es mir mit dem Schreiben.

Also? Was bleibt mir anderes übrig, als es zum festen Bestandteil meines Tages zu machen? Zu einem Automatismus, der nur in Ausnahmefällen ausgesetzt werden darf?

Manche Autoren geben den zweifellos wertvollen Tipp, zum Schreiben immer die gleiche Tageszeit zu wählen. Das Gehirn kann sich dann darauf einstellen und den „Kreativ-Schalter“ für diese Zeit umlegen. Das funktioniert bei mir nicht. Meine Arbeitszeiten sind flexibel und meine Kinder in ihren Gewohnheiten leider auch. Deshalb muss ich die Feste feiern, wie sie fallen. Sobald sich unverhofft ein Zeitfenster ergibt, überlege ich nicht erst, ob ich jetzt zuerst die Wäsche mache, die Spülmaschine einräume, staubsauge, oder, oder, oder … (die Liste der Dinge die man STATT Schreiben tun könnte, ist endlos, ehrlich!). Ich hab die Erfahrung gemacht – und teile sie gern mit euch – das Wäsche, Dreck und Co. zu den Dingen gehören, die einem nicht weglaufen, wenn man sie ignoriert. Ganz im Gegensatz zu Schreibzeit und Ideen. So ein Wäscheberg lässt sich wunderbar auch spät abends vor der Glotze beseitigen, und staubsaugen kann ich auch, während die Kinder um mich herumwuseln. Kein Grund, wertvolle Ruhestunden dafür zu opfern.

Also stürze ich zum PC, sobald sich ein Zeitfenster ergibt, lasse Facebook und Co links liegen, starte das Schreibprogramm und fange stumpf an zu tippen. Ehrlich, es ist die einzige Methode, die für mich funktioniert. Aber sie funktioniert auch nur dann, wenn ich am Ball bleibe. Denn habe ich ein paar Tage nicht am Text gearbeitet, muss ich mich erst wieder einlesen, den Faden finden. Und das ist mühsam und kostet wiederum … na? Zeit. 😉

Also, ran an die Tasten, das nächste Abenteuer wartet vielleicht schon.

Eure Rebekka

E-N-D-E

0

Posted on 17. Dezember 2016 by

finish-1414156_640

Rund 1700 Seiten, 560.000 Wörter und ungezählte Stunden am PC … das ist die bisherige Bilanz meiner Wikinger – Trilogie, die mich seit nunmehr sechs Jahren auf Schritt und Tritt begleitet.  Und was habe ich nicht alles gemeinsam mit Lynn und Eirik erlebt?

Wir haben gestritten und uns angeschwiegen, zusammen gelacht und gemeinsam gekämpft. Egal was ich tat, sie waren immer dabei, irgendwo in meinem Hinterstübchen. Und nicht nur sie. Etliche Charaktere haben die Geschichte bereichert und begleitet, viele haben sie nicht überlebt (sehr viele, wenn ich so darüber nachdenke … fettes SORRY an alle, die es nicht geschafft haben 😉 )

Am letzten Freitag, den 16.12.2016, rund eine Woche vor Weihnachten, war es dann so weit. Ich habe die magischen vier Buchstaben unter das Romanmanuskript zu „Von den Herren der See“ gesetzt und damit eine Ära beendet.

Mein erster Gedanke war – endlich! Ich bin frei! Frei, etwas Neues zu schreiben, neue Figuren, neue Geschichten zu entdecken. Es gibt so viel, das auf mich wartet!

Dann sickerte die Erkenntnis zu mir durch: Ich werde nie wieder mit Eirik über seine Familie fluchen, nie mehr mit Lynn im Salzfass zittern, nie wieder mit ihr durch valhöl spazieren, mit „Giftzahn“ durch ein Feindesheer pflügen, mit einem Langschiff einen Sturm durchqueren (na gut, das vielleicht doch irgendwann noch mal) und, und, und …

Aus und vorbei.

Diese Figuren haben mich jahrelang begleiten, sind selbst ein Teil von mir geworden. Sie fühlen sich für mich echt an, und nun ist es, als würde ich ein paar sehr gute Freunde für immer verabschieden. Ist das der Grund dafür, warum manche Autoren etliche Bände mit den geliebten Helden veröffentlichen? Verstehen kann ich es, aber für mich steht fest: Dies ist ein Abschied für immer, meine Helden haben ihren Ruhestand mehr als verdient.

Neue Helden, neue Geschichten warten auf mich.

Aber wie geht es nun weiter?

Sicher ist, mit dem Wort ENDE unter einer Geschichte ist es nicht getan. 160.000 Wörter müssen überarbeitet, umgestellt, gelöscht oder hinzugefügt werden. Ich werde ganze Passagen neu schreiben, ganze Szenen dazu erfinden. Die wahre Arbeit beginnt erst jetzt, und sie wird mir noch etliche Stunden mit meinen Lieblingswikingern bescheren. Und bis es dann wirklich, wirklich, wirklich und endlich fertig ist … habe ich gewiss die Schnauze voll von Wikingern im Allgemeinen und diesen im Besonderen.

Bis dahin genieße ich den Triumph, den dieses kleine Wörtchen E-N-D-E mir beschert. Ich habe es geschafft, trotz aller Widrigkeiten, Zweifel und Zeitfresser. Ich habe es geschafft! Und während in meinem Oberstübchen neue und alte Helden miteinander um meine Gunst wetteifern, lehne ich mich zurück und genieße die besinnlichen Weihnachtstage mit meiner Familie. Und lächle.

Ich wünsche all meinen Lesern eine schöne Weihnachtszeit und einen guten „Rutsch“ ins Neue Jahr. Wir lesen uns bald wieder!

Eure Rebekka