Blogtour Tag 1: Faszination Wikinger – ein Einstieg in die Grenzen-Saga

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Posted on 15. September 2017 by

Wikinger! Plündernd, raubend, saufend und mordend zogen sie durch die Meere und verbreiteten Angst und Schrecken. Gottlose Heiden, lasterhaft und laut, bösartig und blutrünstig. Genau mein Ding!

Doch, doch, sie faszinieren mich, diese großen, langmähnigen Nordmännern mit den schnellen Schiffen und diesem unbändigen Drang in die Ferne. Wusstet ihr, dass ein Nordmann, nämlich Leif Eriksson als erster Europäer amerikanischen Boden betreten hat – 500 Jahre vor Christoph Kolumbus – und zwar „ausversehen“, weil er sich verfahren hatte? 😉

Sie waren schon recht tollkühn, die Nordmänner, aber sie hatten auch strenge Gesetze und Regeln, an die sie sich hielten.

Ein Nordmann ohne seine Sippe, ohne den Rückhalt seiner Gesellschaft galt genau … nichts! Deshalb war Verbannung oft die schlimmere Strafe als der Tod, ging sie doch meist mit einem schmähvollen Ende einher. Anders als der Tod selbst, der – sofern er ehrenvoll und mit einer Waffe in der Hand erfolgte – sogar als besondere Ehrung empfunden wurde.

Innerhalb der Sippe herrschte ein großer Zusammenhalt und eine klare Hierarchie. Der „bóndi“ hatte das Sagen über seine Familie, seine Siedler, seine Krieger. Im Haus jedoch herrschte die Frau! Allerdings nicht nur dort. Die „barbarischen Heiden“ waren hinsichtlich der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau weit fortschrittlicher als die damaligen Christen. Die Frau hatte nicht nur das Sagen über Haus und Herd. Sie war auch berechtigt, sich von ihrem Mann scheiden zu lassen, wenn der sie schlecht behandelte. Sogar kämpfen durfte sie. Erst kürzlich wurde bei einer DNA-Untersuchung herausgefunden, dass es sich bei einem vermeintlich mächtigen Krieger, dessen Grab vor über hundert Jahren in Schweden entdeckt wurde, in Wirklichkeit um eine Frau handelte (den Artikel dazu findet ihr hier.)

Keine Sorge, das hier wird kein Geschichtsunterricht. Es ist die Grundlage meiner „Grenzen-Saga“ – bestehend aus den Titeln Von den Grenzen der Erde, Von den Hütern der Schlange und Von den Herrschern der See, in die ich und acht wunderbare Bloggerinnen und Blogger euch in den nächsten Tage entführen werden.

Dabei ist die Grenzen-Saga kein rein historisches Werk. Nein, es beinhaltet auch einen Hauch Phantastik und ganz viel Abenteuer.

Bis auf die gängigen Klischees wusste ich zugegebenermaßen nicht viel über die rauen Nordmänner, als ich mit der Planung des ersten Teils, „Von den Grenzen der Erde“ begann. Aber als ich in die Recherche einstieg, wurde mir schnell klar, dass diese Geschichte etwas Besonderes werden sollte, nein, werden MUSSTE, wollte ich nicht im klischeebeladenen Einheitsbrei der Erwartungen an einen Wikingerroman ertrinken. Ich trug eine Verantwortung, jawoll! Aufklärungsarbeit musste geleistet werden! Aber – auch das Klischee wollte bedient werden.

Also erfand ich Eirik. Ich nannte ihn zunächst Erik, weil das der gängigste Wikingername ist, der mir überhaupt einfiel und schenkte ihm dann ein „i“, um ihn zu etwas Besonderem zu machen. Eirik bekam ein brachiales Äußeres mit einer gruseligen Narbe und einem vorlauten Mundwerk. Ich verlieh ihm Mut, Stärke und eine gehörige Portion Leichtsinn. Ich schenkte ihm eine Söldnervergangenheit, ein Schiff und eine Mannschaft und verlieh ihm das Herz eines Seemanns, der nichts mehr liebt als über das Meer zu reisen, zu morden, zu plündern … was Wikinger eben gerne so tun. Dann belegte ich ihn mit einem Fluch, ließ ihn von seiner Sippe verbannen und nahm ihm sein Schiff und seine Männer.

Das ist übrigens die gängige Vorgangsweise, mit seinen Helden zu verfahren … nimm ihnen alles und warte ab, was geschieht. 😉

Eirik zur Seite in meinem Heldenreigen stellte ich Lynn, eine Königstochter aus Skotia, die aus nachvollziehbaren Gründen zunächst nicht besonders gut auf die barbarischen Heiden zu sprechen ist. Auch ihr nahm ich alles – versetzte sie in ein fremdes Land mit fremden Göttern, mit nichts als einem Versprechen, das ihr Vater ihr abgerungen hatte. Aus Lynns Perspektive konnte ich wunderbar die Fremdheit der Nordmänner schildern, aber auch die Ähnlichkeiten und liebenswerten Eigenheiten. Lynn lernte schnell, sich den Gegebenheiten anzupassen – immerhin war sie noch recht jung. Sie fand Freunde im Nordland, aber auch mächtige Feinde. Nur – auf welcher Seite steht Eirik?

Na, neugierig geworden? In den nächsten Tagen erfahrt ihr mehr über Eirik, über Lynn, über die Autorin (also mich) und über die Wikinger im Allgemeinen. Mehr Infos über die Teilnehmer und Themen der Blogtour  findet ihr -> hier.


***GEWINNSPIEL***
Beantwortet eine einfache Frage auf einem oder mehreren der teilnehmenden Blogs in der Kommentarspalte und schon seid ihr dabei! Auf je mehr Blogs ihr eure Antworten hinterlasst, umso größer sind natürlich die Gewinnchancen.
Die heutige Frage lautet: Was fasziniert euch am meisten an den Wikingern?
 

Und das könnt ihr gewinnen:

  1. Preis: Eine signierte Printausgabe eines Bandes der Grenzen-Saga nach Wahl! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Preis: Ein „Goodie-Überraschungspaket“ mit Leseproben, Lesezeichen, Postkarten und der einen oder anderen Überraschung ausgewählter Qindie-Autoren!

 

 

Teilnahmebedingungen:
Das Gewinnspiel beginnt am 15.09. endet am 24.09.2017  um 23:59 Uhr.
Die Teilnahme ist ab 18 Jahren oder ab 14 Jahren mit der Erlaubnis der Erziehungsberechtigten möglich.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Teilnahmeberechtigt sind Personen mit einer Versandadresse innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet.
Der Gewinner wird am 25.09. nach dem Zufallsprinzip ermittelt und auf dem Blog von Rebekka Mand bekannt gegeben.
Keine Barauszahlung des Gewinns.
Kein Ersatz bei Verlust/Beschädigungen auf dem Postweg.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Response to Blogtour Tag 1: Faszination Wikinger – ein Einstieg in die Grenzen-Saga

  1. Hallöchen 🙂 Am meisten Interessieren mich die ganzen sagen und mythen um die Wikinger wie auch eben ihr damaliger Lebensstil!
    VLG Jenny

  2. Moin 🙂
    Die Wikinger fand ich schon immer interessant. Wie sie gelebt haben und eben auch, weil sie zu der damaligen Zeit schon ganz schön rumgekommen sind auf ihre Raubzüge.
    Außerdem finde ich die alten Götter wie Odin, Loki, Thor und all die anderen aus Asgard
    Irgendwann will ich auch noch mal unbedingt in das Wikinger Museum „Haithabu“ oben in Schleswig-Holstein.
    Das ist ein „lebendiges Museum“ wo das Leben der Wikinger umgesetzt wird.

    Liebe Grüße,
    Gaby

  3. Hallo,
    um die Wikinger ragen sich viel Mythen und Geschichten.
    gerade das Fasziniert mich so daran, die zu lesen etc.
    LG
    Angela

  4. Guten Morgen!

    Bisher war ich noch nicht so neugierig oder fasziniert auf die Wikinger.

    Meine erste Begegnung mit ihnen, muss ich gestehen, war mit der Zeichentrickserie „Wickie und die starken Männer“, die ich sehr geliebt habe! Da sind aber nur „große, etwas dumme und streitsüchtige Männer“ im Kopf geblieben, die immer auf das schlaue Kind hören 😀

    Die Serie „Vikings“, die ja viele Fans hat, konnte mich noch nicht anlocken und in Büchern bin ich meistens an anderen Zeit und anderen Orten unterwegs.

    Aber! gerade deswegen würde ich gerne mal darüber lesen, gerade weil ich nicht wirklich viel über dieses Völkchen weiß. Das Mittelalter ist immer mein Favorit, aber die Zeit der Wikinger ist mir da immer irgendwie entgangen, überhaupt alles, was mit Seefahrt zu tun hat. Dabei hat das würd ich sagen, schon eine große Faszination bei mir. Und wie sie gelebt und geraubt haben, ich tauche gerne in die Geschichte ein, die tatsächlich passiert ist, wenn sie in eine spannende Geschichte verpackt ist 🙂

    Liebste Grüße, Aleshanee

  5. Hallo,

    ich finde die Wikinger schon interessant, so richtig fasziniert von ihnen bin ich aber ehrlich gesagt nicht… ich mag die Geschichten, die es über sie gibt und finde es gut, wie sie ihr Leben damals gemeistert haben 😉

    LG

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