Neues aus der Schreibstube

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Posted on 10. Dezember 2017 by

Weia! Ist mein letzter Beitrag wirklich schon so lange her? Asche auf mein Haupt, hatte ich mir doch vorgenommen, hier regelmäßig zu schreiben und euch an meinem Werken teilhaben zu lassen.

Aber die Funkstille bedeutet nicht, dass ich untätig gewesen bin seit der Veröffentlichung des dritten Teils der Grenzen-Saga „Von den Herrschern der See“ im September. Im Gegenteil ist so viel passiert, dass ich einfach nicht die Zeit gefunden habe, alles niederzuschreiben.

Aber der Reihe nach.

Marketing … Marketing … Marketing!

Zunächst einmal standen der September und Oktober natürlich ganz im Zeichen der Grenzen-Saga, auf eine wundervolle Blogtour folgte eine noch wundervollere Lesung in meinem Heimatort Kerpen.  Da ich bis auf die kleine Lesung auf der Phantastika hier noch keine Erfahrungen vorweisen konnte, war ich entsprechend nervös. Aber es war wirklich ganz toll! Gebanntes Publikum, ein tolles Ambiente in Desis Café und eine Autorin, die immer mehr Freude am Lesen fand, je länger es dauerte. Für mich ein rundum gelungener Abend, den ich in der Form gerne wiederholen würde.

 

Der Kuss der Muse

Parallel dazu war ich aber auch nicht untätig, was neues Lesefutter anbelangt. Mein Langzeitprojekt“Der Kuss der Muse“ – lange angekündigt und von mir in den letzten Jahren leider sträflich vernachlässigt – fand endlich die Aufmerksamkeit, die es verdiente. Nach einer gründlichen Überarbeitung befindet es sich nun bei den Betalesern – ein paar Feedbacks habe ich schon erhalten und ich bin bislang sehr, sehr zufrieden mit der Resonanz. Im Januar wird die Geschichte ihren finalen Feinschliff bekommen und dann ins Korrektorat wandern, bevor es den Weg in eure Bücherregale finden darf. 😉

 

Ideenkiste

Es ist beinahe verhext! Seit die Trilogie und „Der Kuss der Muse“ endlich aus meinem Kopf sind, scheinen bei mir alle kreativen Dämme gebrochen zu sein. Die Ideen sprudeln nur so aus mir heraus. So sehr, dass ich mir eine „Ideenkiste“ angelegt habe, um der Flut überhaupt noch Herrin zu werden.  Diese besteht aus einem Ordner an meinem PC, in dem ich alle kruden Ideen, die mir so durch den Kopf springen, erstmal kurz skizziere und sie dann weiter gären lasse.

Eine dieser Ideen hat inzwischen schon den Weg in einen eigenen Projektordner gefunden. „Sozialstunden“ – eine etwas schräge Liebesgeschichte zwischen zwei delinquent gewordenen Nachbarn, die in einem Altersheim einem Drogenskandal auf die Schliche kommen. Das Manuskript umfasst inzwischen schon etwa 10.000 Wörter und wächst und wächst. Wie gut, dass ich für meine Recherche eine Freundin heranziehen kann, die in der Pflege arbeitet. Das ist ein wirklich spannendes und interessantes Arbeitsfeld.

In der Ideenkiste lungert außerdem ein weiteres historisches Fantasy-Epos, bei dem ich ganz kribbelig werde, wenn ich daran denke. Auch hier habe ich schon ein paar grobe Eckdaten entworfen und ein paar Figuren ausgearbeitet, aber alles weitere muss noch warten. Ich spüre einfach, dass es noch nicht an der Zeit ist, dass es noch reifen muss … aber ich freue mich jetzt schon darauf, wenn es so weit ist.

Und 2018?

Da ich davon ausgehe, dass dies mein letzter Post für dieses Jahr ist, wenn man meine allgemeine Beitragsfrequenz so betrachtet ;-), gebe ich euch an dieser Stelle einen kurzen Ausblick auf das nächste Jahr:

„Der Kuss der Muse“ wird natürlich die nächste Geschichte sein, die ihr von mir lesen dürft. Ich warte momentan noch sehnsüchtig auf die ersten Coverentwürfe von Petra Rudolf und denke, dass das Buch bis März 2018 fertig sein wird.

Danach wartet ja auch noch meine Kjartan-Geschichte darauf, überarbeitet zu werden. Das werde ich machen, sobald die Rohfassung meiner „Sozialstunden“ steht. Ihr erinnert euch doch an Kjartan? Die Geschichte ist ein „Spin-Off“  meiner Grenzen-Saga um Eiriks umtriebigen Neffen, wird jedoch völlig unabhängig von der Trilogie zu lesen sein (und ja, auch hier spiele ich mit dem Gedanken, einen Mehrteiler daraus zu machen). Ich hoffe, auch diesen Roman (der noch völlig titel-los ist), im nächsten Jahr (zweites Halbjahr) zu veröffentlichen.

Mit ein bisschen Glück lässt sich vielleicht noch die eine oder andere Lesung unterbringen und ich hoffe,  euch dort zu sehen.

Bis dahin wünsche ich euch eine tolle Weihnachtzeit und einen guten „Rutsch“ ins neue Jahr!

Eure Rebekka Mand

Response to Neues aus der Schreibstube

  1. Ich würde ja ziemlich gerne mal einen Blick in deine Ideenkiste werfen 😉
    Vor allem die Aussicht auf ein weiteres historisches Fantasy-Epos lässt mein kleines Herz höher schlagen <3

  2. Liebe Silke,
    die meisten Ideen in meiner Ideenkiste klingen meist erst mal ziemlich gewöhnlich … du wärst vermutlich enttäuscht. Deshalb … lass dich lieber überraschen. 😉 Und jaaaa, das Fantasy-Epos wird fein! <3

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